Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
Hungarian Chamb...
View Image Download

mgr plakat in arbeit

Sonntag
19. November 2017
19.00 Uhr

Stadthalle Rheinberg

FRANZ SCHUBERT
„WINTERREISE“
Lieder werden zur „Großen Oper“
 

Wilhelm Müller Texte
Christoph von Weitzel Bariton
Ulrich Pakusch Klavier
Hugo Scholter Regie
Christoph von Weitzel, Hugo Scholter Idee, Konzept, Bühne, Kostüme

15,- €/12,- €/Jugendliche: Eintritt frei (enthält 2,- € Solidar-Zuschlag)

 

 

Ein-Mann-Oper
Die Lieder der „Winterreise“ werden in dieser Interpretation, musikalisch unangetastet, zu einer Folge von lebendigen, lyrischen Szenen. In ihnen werden die Stationen, Situationen, inneren Befindlichkeiten und die seelischen Abgründe des von der Welt verstoßenen und sich von ihr abwendenden „Winterreisenden“ gezeigt. Die Radikalität der Gedichte von Wilhelm Müller erfuhr durch die Musik Franz Schuberts eine ebenso radikale Entsprechung. Die Erwartung des biedermeierlichen Idylls eines heimeligen Liederabends wird von dieser Inszenierung konsequent unterlaufen. Der Zuschauer ist dem kahlen, sparsam ausgestatteten Bühnenraum ebenso ausgeliefert wie der vor der Welt fliehende Wanderer in der eisigen Winterlandschaft. Franz Schuberts innere Vereinsamung der letzten Lebensjahre, seine völlig neuartigen musikalischen Ansätze und Erfindungen, die in diesem zutiefst fatalistischen Liederzyklus gipfeln, werden hier erschütternd erfahrbar. „Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dies bei anderen der Fall war. Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen.“ (Franz Schubert an seine Freunde)

 k3 winterreise 6

k3 winterreise 19

Christoph von Weitzel studierte in Frankfurt und in den USA und besuchte Meisterkurse für Liedgesang bei Elisabeth Schwarzkopf. Besonders prägend war die langjährige Arbeit mit Walter Berry. Sein Repertoire umfasst zahlreiche Partien des lyrischen und dramatischen Baritonfachs von Mozart bis Puccini. Er war festes Mitglied der Theater in Würzburg und Salzburg; Einladungen führten ihn in viele europäische Länder sowie nach Neuseeland.

k3 winterreise 9

Ulrich Pakusch studierte Orgel, Klavier und Dirigieren in Saarbrücken und Frankfurt. Meisterkurse bei Sergiu Celibidache und eine Hospitanz bei Lorin Maazel prägten seine künstlerische Laufbahn. Sein beruflicher Werdegang führte ihn über die Theater Regensburg, Kaiserslautern und Karlsruhe nach Würzburg, wo er seit 2004 als Studienleiter und Kapellmeister engagiert ist. 

k3 winterreise 16