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Karin Velenova ...
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plakat-14 09 2014Sonntag
14. September 2014
19.00 Uhr


Stadthalle Rheinberg


Stummfilm von Fritz Lang (1925/26)
Musik: Gottfried Huppertz


Neue Musikfassung für
zwei Klaviere von Felix Treiber

Klavierduo Kolodochka

Alexander Kolodochka & 
Ekaterina Kolodochka Klavier

 15,- €/12,- €/Jugendliche: Eintritt frei

  

 

SCHRIFTZUG


Der Stummfilm „Metropolis“ von Fritz Lang gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Er wurde 1925 und 1926 gedreht und zeigt das Leben einer Zweiklassengesellschaft vor dem Hintergrund einer futuristischen Großstadt.

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Da „Metropolis“ im Kino zunächst keinen Erfolg hatte, wurde die bei einer Länge von 4189 Metern rund zweieinhalbstündige Fassung um etwa ein Viertel gekürzt. In den letzten Jahren hat man sich um eine Rekonstruierung der originalen Fassung bemüht und konnte fehlende Szenen durch wieder aufgefundenes Material ergänzen. In dieser rekonstruierten Fassung hatte „Metropolis“ am 12. Februar 2010 im Berliner Friedrichstadtpalast Premiere. Bei dieser Gelegenheit erklang auch die originale Filmmusik von Gottfried Huppertz (1887-1937). Huppertz schrieb seine Musik bereits während der Dreharbeiten in Zusammenarbeit mit der Drehbuchautorin Thea von Harbou und dem Regisseur Fritz Lang. Der Musik gelingt es, die filmische Handlung von innen heraus zu durchleuchten, Seelenzustände der Protagonisten zu ergründen und die jeweilige Atmosphäre hervorzubringen. Die Filmmusik wurde ursprünglich für ein 66 Personen zählendes Sinfonieorchester geschrieben, doch waren Aufführungen in verschiedenen Besetzungen möglich. Eine erste Fassung der Originalkomposition für zwei Klaviere hatte bereits vor etwa dreißig Jahren Premiere, doch im März 2012 erlebte dann die neu rekonstruierte Filmmusik in der Bearbeitung für zwei Klaviere von Felix Treiber im Kino Babylon in Berlin ihre Europapremiere.

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Die Geschwister Alexander und Ekaterina Kolodochka beschäftigen sich seit Jahren mit der musikalischen Begleitung von Stummfilmen. Die beiden aus einer russischen Musikerfamilie stammenden und seit langem in Deutschland lebenden jungen Klaviervirtuosen verbinden die Präzision des russischen pianistischen Handwerks mit der künstlerischen Freiheit, die sie sich in Deutschland erarbeitet haben. Sie sind Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. Auftritte führten in die Berliner Philharmonie, in die Philharmonie Essen, in die Alte Oper Frankfurt, den Kursaal in Wiesbaden und den Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf. Das Repertoire von Alexander und Ekaterina Kolodochka umfasst eine Vielzahl von Werken für zwei Klaviere und für Klavier zu vier Händen, Werke, die solo und gemeinsam mit Schlagzeugern gespielt werden, Konzerte für zwei Klaviere und Orchester und als weitere Besonderheit originale Filmmusiken. Hierbei verstehen es die beiden Pianisten, den jeweiligen Werken ihre ganz persönliche Note zu geben. Das Konzert in Rheinberg ist der Auftakt zu einer geplanten deutschlandweiten Tournee.