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Italienische Op...
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Klezmer & Strings

Giora Feidman
und das Gershwin-Quartett

Sonntag, 27. März 2011
Stadthalle Rheinberg · 19.00 Uhr

28,- €/20,- €/Jugendliche: 10,- €

plakat-maerz-2011

Giora Feidman (Klarinette, Bassklarinette)
Michel Gershwin (Violine)
Natalia Raithel (Violine)
Juri Gilbo (Viola)
Kira Kraftzoff (Violoncello)

giora_feidman

Der weltberühmte Klarinettist Giora Feidman und das Gershwin-Quartett begeben sich auf die Suche nach einem Gesamtkunstwerk. Länder, Traditionen und Kulturen ziehen bei dieser eindrucksvollen klanglichen Reise an den Konzertbesuchern vorbei. Temperamentvoller südamerikanischer Tango, Me­lan­cholie und Lebensfreude der osteuropäischen Klezmer-Musik und vieles mehr werden mit Anleihen aus Klassik, Jazz und Filmmusik versehen.


Giora Feidman wird rund um den Globus als Musiker mit glaubwürdiger Botschaft und als überragende Bühnenpersönlichkeit wahrgenommen. Geboren wur­de der Sohn jüdischer Einwohner aus Bessarabien am 25. März 1936 in Argentinien. Als Klarinettist erhielt er schon mit achtzehn Jahren eine Anstellung am renommierten Teatro Colon in Buenos Aires. 1956 wechselte er zum Israel Philharmonic Orchestra und musizierte dort unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Leonard Bernstein, Rafael Kubelik, Eugene Ormandy und Zubin Mehta. In Israel lernt Giora Feidman ein Kaleidoskop aus unterschiedlichsten Farben, Sprachen, Traditionen und Klängen kennen. Die jiddischen Lieder der osteuropäischen Juden erwiesen sich dabei als besonders prägend. In der Klezmer-Musik kommen die widersprüchlichsten Stimmungen von ausgelassener Freude bis zu Melancholie und Verzweiflung zum Ausdruck. Giora Feidman nahm diese Eindrücke auf und entwickelte sie in seinen Interpretationen weiter. Zu Beginn der 1970er Jahre verließ er Israel und eroberte mit seinen Klezmer-Interpretationen die Konzertsäle der Welt. In Deutschland wurde er vor allem mit dem Musical „Ghetto“ von Joshua Sobol bekannt, das ab 1984 in der Regie von Peter Zadek mit Esther Ofarim in der Hauptrolle an der Berliner Schaubühne und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg lief. Fortan trat der experimentierfreudige Klarinettist mit immer neuen Formationen auf und legte zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen vor. Mit seinen Projekten ist Giora Feidman zu einem Botschafter geworden, der Brücken zwischen Völkern und Kulturen baut. „Ich spiele nicht Klarinette. Ich bin ein Sänger. Ich singe durch mein Instrument“, verrät der Künstler.

gershwin

Das Gershwin-Quartett wurde 1990 gegründet. Neben der Klassik beschäftigt es sich auch mit modernen und jazznahen Kompositionen sowie mit lateinamerikanischer Musik. Die vier Ensemblemitglieder sind Reprä­sentanten der russischen Instrumentalistenschule und Preisträger verschiedener internationaler Musikwett­bewerbe. Namensgeber des Quartetts ist der Geiger Michel Gershwin, der 1988 beim Internationalen David-Oistrach-Wettbewerb den Grand Prix erhielt. Er war Konzertmeister des Orchestre de l’Opéra National de Lyon und des Orchesters der Oper Frankfurt. Neben seiner Tätigkeit als Solist und Kammermusiker unterrichtet er heute als Professor am Pariser Konservatorium.Tourneen führen die Mitglieder des Gershwin-Quartetts um die Welt und zu den großen internationalen Festivals. Dabei kommt es zu gemeinsamen Auftritten mit Künstlern wie dem Geiger Igor Oistrach, dem Bratscher Yuri Bashmet, dem Klarinettisten Michel Portal sowie den Pianisten Elena Bashkirova und Andrej Gavrilov. Eine langjährige Freundschaft und eine erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit verbindet die Mitglieder des Gershwin-Quartetts mit dem Klarinettisten Giora Feidman.

www.giorafeidman-online.com

www.gershwinquartett.com

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