Capella Istrapo...
View Image Download
nightmare plakat_redpriest_klein
Ensemble »Red Priest«:
Piers Adams (Blockflöten) 
Julia Bishop (Violine) 
Angela East (Violoncello)
Howard Beach (Cembalo)

Werke von
Antonio Vivaldi, Henry Purcell, Johann Sebastian Bach, GiuseppeTartini, Christoph Willibald Gluck, Jean-Marie Leclair u.a.

Sonntag, 3. Juni 2007 · 20.00 Uhr
Stadthalle Rheinberg
» Kartenreservierung hier « 
15,- €/12,- €/Jugendliche: Eintritt frei


 
Early
Die Stadt Venedig verbindet man seit jeher mit Magie und Alchemie; als Handelstor zum Osten wurde sie zu einem Schmelztiegel westlicher Mysteriumstraditionen und islamischer und orientalischer Kultur. In dieser überaus kreativen Umgebung entstand an der Wende zum 17. Jahrhundert ein außerordentlicher neuer Stil der Instrumentalmusik, den man „Stilus phantasticus“ nannte. „Nightmare in Venice“ erforscht sowohl die Wurzeln dieses extravaganten Stils als auch seine Entwicklung in ganz Europa über 150 Jahre hinweg. Und bei wem könnte man besser anfangen als beim „Prete rosso“ (Roter Priester) Venedigs selbst, Antonio Vivaldi?

RED PRIEST blickt zurück auf eine der größten Erfolgsgeschichten in der heutigen internationalen Alte-Musik-Szene. Benannt nach dem „Prete rosso“ Antonio Vivaldi (er war Geistlicher und rothaarig), hat dieses englische Ensemble die Aufführung von Barockmusik neu definiert. RED PRIESTkombiniert die Früchte aus umfassender Forschungsarbeit mit überschäumender Virtuosität: Das Ensemble spielt mit einer beinahe opernhaften Freiheit und Interaktion unter den Musikern. Ihre Programme fußen auf zahlreichen barocken Quellen und schaffen eine kaleidoskopartige Bandbreite an Stimmungen und Farben.

RED PRIEST, gegründet 1997, gibt jährlich über 60 Konzerte in Europa, Australien und vor allem in den USA, tritt in Radio- und Fernsehsendungen auf und hat bereits eine Reihe von CD-Aufnahmen eingespielt. Internationale Musikkritiken haben den Stil von RED PRIEST als „elektrisierend-begeisternd“, „bis an die Schallgrenze aufgeladen“, „strahlend und inspiriert“ und „herrlich verdreht“ bezeichnet. Am besten fasste der englische Musikologe George Pratt das extravagante Barock-Ethos der Gruppe zusammen: „Wenn niemand über den höchsten Punkt geht, wie werden wir erfahren, was auf der anderen Seite liegt?“