Italienische Op...
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plakat 6 Dezember 2015 webSonntag
06. Dezember 2015
19.00 Uhr

Stadthalle Rheinberg

VORWEIHNACHTLICHES KONZERT
„Haydn im Dialog mit Bach“


Kammerorchester der Neuen Philharmonie Westfalen
Jörg Halubek (Cembalo und Leitung)

Werke von:
Bach, Haydn

 

 15,- €/12,- €/Jugendliche: Eintritt frei
(enthält 2,- € Solidar-Zuschlag)

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 
Konzert für Cembalo und Streicher d-Moll BWV 1052


Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 96 D-Dur Hob. I:96 („The Miracle“)


Konzert 4 Halubek 1

Jörg Halubek, geboren 1977, studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo bei Jon Laukvik und bei Robert Hill in Stuttgart und in Freiburg. An der Schola Cantorum Basiliensis spezialisierte er sich bei Jesper Christensen und bei Andrea Marcon auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. 2004 gewann Jörg Halubek als Organist den ersten Preis des XIV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig. Es folgten Einladungen zu Konzerten bei internationalen Festivals wie den Bachfesten in Leipzig, Salzburg, Ansbach und Ekaterinburg. Im Frühjahr 2007 spielte er in Stuttgart an vierzehn aufeinander folgenden Sonntagen sämtliche Orgelwerke Johann Sebastian Bachs. Als Organist und Cembalo-Solist musizierte er mit dem Venice Baroque Orchestra, dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg und mit dem Staatsorchester Stuttgart. Bei einer Tournee des Stuttgarter Kammerorchesters nach Japan und Korea debütierte er im Juni 2007 mit Bachs Cembalokonzert d-Moll im Seoul Arts Center. Drei Orgelkonzertreisen führten ihn seit 2012 in die Philharmonien und Kirchen wichtiger russischer Städte wie Perm, Ufa, Chabarowsk und Moskau. Mit der Gründung des Stuttgarter Barockorchesters „il Gusto Barocco“ im Jahr 2008 begann Jörg Halubek seine Tätigkeit als Ensembleleiter und Dirigent. Akzente bilden das Musiktheater, das Neuhören bekannter Werke und Entdeckungen vergessener Kompositionen. 2009 übernahm er die musikalische Assistenz bei einer Koproduktion der Staatsoper Stuttgart und der Salzburger Festspiele von Antonio Vivaldis „Juditha triumphans“. Später leitete er selbst elf Vorstellungen von dieser Produktion am Stuttgarter Schauspielhaus. Als Barock-Dirigent führten ihn weitere Engagements an das Staatstheater Kassel, das Oldenburgische Staatstheater und an die Wuppertaler Bühnen, wo er eine szenische Aufführung von Bachs „Johannes-Passion“ leitete. Nach einer CD-Produktion mit Orgelwerken Johann Sebastian Bachs an der Silbermann-Orgel zu Rötha spielte Jörg Halubek für den SWR auf zwei original erhaltenen italienischen Instrumenten sämtliche Cembalo- und Orgelwerke von Bernardo Storace ein (CD-Veröffentlichung bei cpo). Eine CD-Einspielung mit italienischen Arien in Zusammenarbeit mit dem Countertenor Franco Fagioli schloss sich an. Mit der Barockgeigerin Leila Schayegh sind inzwischen drei CD-Einspielungen entstanden, von denen die jüngste Aufnahme mit Werken für obligates Cembalo und Violine von Carl Philipp Emanuel Bach mit dem „Diapason d’or“ ausgezeichnet wurde. Seit 2010 ist Jörg Halubek Professor für Historische Tasteninstrumente und Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und an der Staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart. 

 Konzert 4 KDNPW 1

Die „Neue Philharmonie Westfalen“ entstand 1996 aus der Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen. Die Neue Philharmonie Westfalen zählt zu den größten Klangkörpern in Nordrhein-Westfalen und gestaltet in jeder Saison annähernd dreihundert Veranstaltungen. Diese beschränken sich nicht nur auf die umliegende Region, sondern führen durch ganz Deutschland und in das Ausland. Das mit rund 130 Musikerinnen und Musikern besetzte Orchester ist im Stande, die gesamte Palette der Orchesterliteratur vom Barock bis hin zur Moderne abzudecken. Auch Film- oder Crossover-Konzerte mit Pop-, Rock- oder Jazzmusik gehören zum Repertoire. Neben der Bespielung des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen, dessen Opernorchester das Ensemble ist, werden Sinfoniekonzerte im gesamten Ruhrgebiet und im weiteren Umkreis gestaltet. Einen wichtigen Teil der Orchestertätigkeit nimmt ferner die Arbeit für Kinder und Jugendliche ein. Die Neue Philharmonie Westfalen hat sich in der jüngsten Vergangenheit zunehmend auch als Tourneepartner für Solisten von Weltruhm etabliert: den Konzerten mit Elīna Garanča, Lang Lang, Herbie Hancock, Erwin Schrott oder Anna Netrebko folgte im Jahr 2013 eine Tournee mit Angela Gheorghiu nach Frankfurt am Main und Hamburg. Seit Sommer 2014 ist Rasmus Baumann Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen. Träger des Orchesters sind die Städte Gelsenkirchen und Recklinghausen sowie der Kreis Unna. Darüber hinaus wird die Neue Philharmonie Westfalen vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Land Nordrhein-Westfalen als das größte der drei Landesorchester gefördert, um Städte und Gemeinden zu bedienen, die über kein eigenes Sinfonieorchester verfügen.